1926 bis Ausbruch des 2. Weltkrieges

Am 04. Juli 1926 wurde der erste Trommlerwettstreit in Ophoven veranstaltet. Dieser Wettstreit, auf den sich alle so gefreut hatten, verregnete leider total. So mussten alle Veranstaltungen in den Saal Rheindahl verlegt werden. Der Besuch von auswärtigen Vereinen zu unserem Wettstreit verpflichtete im Folgenden zu vielen Gegenbesuchen. Und hierbei ging man nicht selten als Sieger gegen eine starke Konkurrenz hervor. Ab dem Jahre 1927 fand sich dann mit Jupp Bender aus Waldenrath

ein Ausbilder und Lehrmeister, der dem Korps stets mit Rat und Tat zur Seite stand. So ist es dann nicht verwunderlich, dass in den Jahren bis etwa 1935 eine der Glanzzeiten des Vereins folgte, und nicht nur der damalige Tambourmajor Wolke Jüpp (Josef Rütten) mit Orden hochdekoriert war. Doch neben intensiven Proben und den Auftritten kam in dieser Zeit die Kamerad­schaft nicht zu kurz. Man veranstaltete gemeinsame Ausflüge an Rhein und Ahr, und an den langen Winterabenden ließ man die Laienspielbühne im Saale Rheindahl wieder aufblühen. Viele der schönen alten Theaterstücke waren kulturelle Höhepunkte des Dorf­lebens und bedeuteten gleichzeitig eine willkommene Auffrischung der Vereins­kasse. Der zweite Weltkrieg löschte dann jegliches Vereinsleben aus.

 

 

Bild TKO 1937

Unser Korps 1937 Von links nach rechts: Arnold Hörter, Heinrich Zimmermann (gef.), Gerhard Biermanns, Andreas Weres, Lambert Cremer (gef.), Friedrich Winkens (gef.), Gerhard Caron, Jakob Nöthlings (gef.), Josef Hörter, Heinrich Winkens (gef.), Johann Joeris. Sitzend: Heinrich Jennissen (gef.), Leo Jennissen (gef.)